Archive for September, 2008

sommer, sonne, sonnenschein

Samstag, September 27th, 2008

… zieh ich mir furchtbar gerne rein! und zwar ab morgen früh! in portugal! für zwei wochen! :-)

ja, ich mache urlaub. und schreibe nicht an der diss. wie überhaupt die letzten wochen nicht.  konsequenterweise haben mich einige auch darauf angesprochen, dass hier ja gar nichts über meinen fortschritt in der “angelegenheit” zu lesen ist. womit schon mal bewiesen wäre, dass dieses blog hier einen teil seines zwecks erfüllt.

also, ich gelobe besserung. nach meinem urlaub bin ich erholt und voller tatendrang! und werde hier mindestens wöchentlich berichten. das kommende semester müsste auch eher ruhig werden, ich bin aus allen gremien der akademischen selbstverwaltung ausgeschieden (hurra!). neben der obligatorischen umsetzung von vorstellungen meiner chefin steht eigentlich nur mal wieder ein proseminar für erstsemester an, dass jeden montag zu gestalten ist. aber da müsste genug zeit bleiben, um kontinuierlich auch die andere “sache” voran zu treiben. wenn hier nicht berichtet wird? rügen! gerne öffentlich!

rezensionen (x)

Mittwoch, September 10th, 2008

“die vermessung der welt” von daniel kehlmann

51RnDSPmVNL. SL160  rezensionen (x) rezensionen (x)zwei wissenschaftler, der mathematiker carl friedrich gauß (1777–1855) und der naturforscher alexander von humboldt (1769–1859), sind die zentralen figuren dieses von der kritik gefeierten und millionenfach verkauften romans. beide versuchen sich auf ihre art an der vermessung der welt: humboldt reist durch die welt und besteht allerlei abenteuer, gauß will aus göttingen am liebsten gar nicht raus und hat dennoch den ein oder anderen richtig schlauen gedanken. die durchgehend süffisant-ironische erzählweise macht die doppel-biographische erzählung dabei zu einem kurzweiligen lesevergnügen. subtil, oft witzig und auch in ernsten passagen ungewöhnlich leicht klingend ist “die vermessung” durchweg gelungen. gleichwohl kann ich mich nur bedingt mit dem buch anfreunden, da es letztlich auch ein stück weit belanglos bleibt. es ist l’art pour l’art – im positiven, aber auch im negativen sinne. und ich finde, ein gutes buch darf ruhig auch mal weh tun. (6/10)