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REPO! – the genetic opera (usa  2008)repoposter1 rezensionen (v)

gestern hatte “repo! – the genetic opera” seine deutschlandpremiere auf dem fantasyfilmfest. wobei völlig unklar ist, ob und wann der film nach dieser premiere überhaupt in die deutschen kinos kommt. erzählt wird die geschichte um den konzern geneco, der nach einem epidemischen organsterben sein geld mit organtransplantationen macht und säumigen zahlern die implantate durch “repo-man” wieder entfernen lässt. die umsetzung als rock-gothic-musical mit splatter-einlagen hat zweifellos ein größeres publikum verdient.  einen film ähnlicher machart habe ich noch nie gesehen, am ehesten erinnert er noch an die “rocky horror picture show” oder eine finster-blutige version von “moulin rouge“.

zwar steht in “repo!” keine liebesgeschichte im mittelpunkt, doch der plot mit dem großen finale in der oper weist zumindest 1-2 parallelen auf. letztlich fokussiert “repo!” aber auf die schwierige vater-tochter-beziehung von nathan wallace aka repo-man (anthony head) und seiner tochter shilo (alexa vega). head und die wunderbare vega sind es auch, die höchstleistungen abliefern und den film – gerade auch in ihren duetten – zur großen show machen. und da selbst paris hilton also tochter des bösewichts rotti largo (paul sorvino) nicht negativ auffällt, ist regisseur darren lynn bousman zu einem glücklichen händchen bei der besetzung zu gratulieren. einzig die story springt stellenweise etwas abrupt, dem film hätten vielleicht 20 minuten mehr nicht geschadet.

zugegeben, der film wird wohl nur von denjenigen geliebt werden, die der gothic-ästhetik und der musik etwas abgewinnen können und zudem mit der ein oder anderen organentnahme klar kommen. letztlich also ein film für fans. ich bin einer. (8/10)

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